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23.04.2010

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Sensomotorische Einlagen

Sensomotorik nennt man das Zusammenspiel von Rezeptoren an den Füßen, die über Nervenverschaltungen mit der Haltemuskulatur des Rückens gesteuert wird. Sensible Fühlorgane der Fußsohle benötigen aber entgegen unserer Gewohnheit ständig ändernde Reize wie es beim Barfußlauf in der Natur gegeben ist. Das Tragen von Schuhen, Laufen auf ebenen Böden lässt unsere Fühlorgane und Fußmuskeln verkümmern. Folgen sind nicht nur Veränderungen der Fußstatik (Spreizfuß, Knickfuß, Hallux valgus oder ähnliches), sondern auch fehlende Impulse an die aufsteigende Haltemuskulatur des Achsenskeletts, sprich die Becken-/Wirbelsäulenstabilisatoren.

Üblicherweise wird den Fußfehlstatiken meistens mit planen, passiven Einlagen begegnet, die das Problem nicht verbessern, sondern eher verschärfen. Sie deaktivieren die Fußmuskeln noch mehr durch die passive Stützung. Nachgewiesenermaßen können herkömmliche Einlagen, auch wenn sie noch so früh eingesetzt werden, nicht die Fußstatik ändern. Das hat zur Folge, dass später auch die Wirbelsäule statische Veränderungen entwickelt (Lotabweichungen, Verkrümmungen), welche zu ständiger Fehlbelastung mit all den uns bekannten sog. Verschleißerscheinungen führen.

Bei sensomotorischen Einlagen werden kleine Polster individuell nach Bedarf befüllt. Diese Polster stimulieren Rezeptoren am Fuß und stärken die Fußmuskeln. Die Einlagen selbst haben keine Stütz-, sondern Aktivierungsfunktion. Sie sind sehr flach und flexibel und passen in jeden Schuh.

Zusätzlich ist es sinnvoll diese Therapie mit gezielten Barfußübungen auf Weichbodenmatten, Einbeinstand mit Zehenkrallen zu unterstützen. Anleitungen werden beim Praxisbesuch mitgegeben.